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Einen Luftschutzstollen durch Suchbohrungen zu lokalisieren ist schon nicht einfach. Sind einige Bohrungen positiv verlaufen und man muß den Stollen komplett verfüllen, kann ein weiteres, meist unerkanntes Problem auftauchen - Niveauänderungen, bzw. tiefer liegende Bereiche. Diese findet man oft in älteren LS - Stollenanlagen mit 6 - 8 m Überdeckung. Diese Tiefenlage reichte wegen der immer größer werdenden Bomben als Schutz nicht mehr aus. Deshalb wurden von den oberflächennaheren Stollen aus tiefergehende Luftschutzbereiche mit größerer Überdeckung geschaffen. Die oberen Bereiche dienten letztendlich nur noch als Zugangsbauwerke, wobei in den Abgängen zu den tieferen Luftschutzbereichen, bestehend aus Rampen oder Treppenhäusern zusätzliche Gasschutzmaßnahmen erfolgten. Dies betrifft auch LS - Anlagen, von denen aus bergbauliche Anlagen angefahren wurden. Da in den meisten Fällen die Aufschlußbohrungen knapp kalkuliert werden, wird i.d.R. aus Kostengründen nicht viel tiefer gebohrt als die Bohrung mit der ersten Hohlraumfeststellung.
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