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Extremfälle II

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aa-schacht

Einblick in eine Schachtverfüllung bestehend aus Müll, Bauschutt, Grünschnitt und Palettenresten. Durch eine nachträgliche Übererdung ist dieser Schacht heutzutage nicht mehr sichtbar

aa-Verfüllung

Überraschend angetroffene, unsachgemäße “Spezialverfüllung” aus einem unbekannten kristallisiertem Stoffgemisch am Grunde eines Lüftungsschachtes. Das Fass passte durch die Schachtöffnung. Die  Befahrung des Versorgungstollens wurde an dieser Stelle aus Sicherheitsgründen sofort abgebrochen, da eine Analyse des “Verfüllmaterials” vor Ort nicht möglich war.

aa-Verdämmer

Das sichtbare Ende einer Verfüllung:

Die Luftschutzanlage war bis auf wenige Meter noch befahrbar und galt lange Zeit offiziell als verfüllt. Um die sichtbaren Schäden an der Tagesoberfläche  zu beseitigen wurden Nachverfüllungen getätigt. Durch bereichsweise aufstauendes Wasser waren Ausspülungen der stabilisierenden Bodenschichten aufgetreten

b-StollenKaverne

Ein Haufen mitten im Stollen heißt, an dieser  Stelle ist etwas heruntergefallen oder eingebrochen

b-kavernenbildung

Die Einsturzstelle von unten. Hier hat sich eine Kaverne gebildet, die nach oben wandert und irgendwann zum Tagesbruch wird

aa1-Abwasserkanal

Häufig unterschätztes Problem - die Abwasserkanäle in Luftschutzanlagen. Wenn ein  Kanal bei der Verfüllung nicht berücksichtigt wird, können Probleme hervorgerufen werden.

aa1-Wanderosion

Nachträgliche Aufweichung eines zuvor trockenen Untergrundes führen zu baulichen Schäden. Dies besonders, wenn die Stollen  nicht dafür ausgelegt wurden. Somit wirken sich Veränderungen der Tagessituation auch auf untertägige Bauwerke aus. Hier ist zu erkennen, daß sich Wände verformen und  statisch geschädigt sind

aa1-Torverschüttung

Verschüttete Zugänge, die ehemals verschlossen waren, halten dem andauernden Druck nicht stand. Erschwerend kommt hierbei hinzu, daß die Eisentore in absehbarer Zeit komplett durchrostet sind , instabil werden und somit wie in diesem Fall der Bauschutt hereinrutscht. Lehm und Sand werden zusätzlich durch Oberflächenwasser eingespült, so daß auch hierdurch  Tagesbrüche entstehen können.

Hier geht es weiter zu den “Problemzonen”