|
Die Elektroverteilungen waren neben den Stahlöfen die wichtigsten Einrichtungen der Hütten und Werke. Der Bochumer Verein hatte mehrere Systeme, mit denen er quasi unterbrechungsfrei mit Strom versorgt werden konnte und mußte. Im Untergrund zwischen der Stahlgießerei und der Formerei lag die Tunnelverteilung. Neben den beiden Hauptzugängen gab es zwei weiter, gesonderte Luftschutzeingangsbauwerke und einen Notausstieg über die Altkanäle des vorigen Jahrhunderts.

Hier zu sehen , der Luftschutz - Bereich der Sanitäter und der Zugang zu den Luftschutzräumen für die französischen Kriegsgefangenen, die Mitarbeiter der Elektrowerkstatt, die Meister des Stahlwerksbetriebes und die Mitarbeiter der Stahlgießerei 1

Elektro - Gerätschaft Anschlußkästen und Sicherungen

Die Verteilungs - und Schaltkästen

Notausstieg

die 5000 Volt - Versorgung mit den Systemen 1 und 2 konnte von hier aus geschaltet werden

Die Zugänge wurden verfüllt

Flur im Personen-Luftschutzbereich

Verbliebene Technik - Lüfter mit Filter

Raumansicht - Hier könnten mit einem bisschen Willen und Geld auch interessante Führungen stattfinden wie auch Ausstellungen usw. getätigt werden. Stichworte wären: Stadtgeschichte, bautechnische Geschichte, soziale Geschichte, Zwangsarbeiter, Krieg und Frieden, Kultur, Heimatgeschichte u.v.m.
|