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Vor vielen Jahren bekamen wir Gelegenheit mit dem zuständigen Mitarbeiter der erweiterten Gefahrenabwehr den Tiefbunker in Linden zu besichtigen. Besichtigen ist allerdings etwas zurückhaltend ausgedrückt, denn die “Besichtigungstour” begann zunächst mit einer Kletteraktion über Berge von Müll und Sperrmüll. Der Geruch war widerlich und das Gefühl im Magen war auch nicht gerade angenehm. Aber es gab dennoch einiges erhaltenswertes zu sichten. Nach dieser Aktion kam dann unweigerlich die Frage, was man daraus machen könnte und wie. Und so kam auch die Idee des Museums auf. Einige Versuche den Müll aus dem Bunker mit eigenen Fahrzeugen wegzuschaffen erwiesen sich als umständlich, zumal die Hin - und Herfahrerei zur Kippe mehr Zeit als sonstwas erforderte. Ein Hilfeersuchen an die USB und nach kurzer Zeit stand ein Container vor der Tür. Hier bedanken wir uns noch einmal beim Umweltservice Bochum bzw. bei Herrn Meys für die schnelle und unbürokratische Hilfe. Mit der Containerzusage ging es dann los. Leute zusammentrommeln, und im Rahmen der Vorbereitung alles zu den Ausgängen schaffen. Stellenweise waren 20 Mann zugange, die einzelnen Räume vom Sperrmüll zu befreien. Das einzige Problem bestand darin, dass der Markt nicht gestört werden durfte, wir also praktisch nur 3 Tage Zeit hatten. Aber es hat entgegen der Unkenrufe dennoch alles gut geklappt. Hier ein paar wenige Eindrücke des Zustandes während der Säuberungsaktion
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